> NEWS (HOME)
> GESCHICHTE
> VORSTAND
> ABTEILUNGEN
> GESUNDHEIT
> PRESSE
> ANFAHRT
> IMPRESSUM
> DATENSCHUTZ
> KONTAKT
> AKTIONEN

TV Wiblingen

powered by

     

              

:: Geschichte

   
 
 

 

Man mag es heute als überraschend ansehen, aber es ist Tatsache, dass der Verein seit seiner Gründung Leichtathletik betrieb. 

Allerdings nannten die Turner Lauf, Sprung, Wurf "volkstümliche Wettbewerbe".  Vor allem wurde, so auch in Wiblingen, den Mehrkämpfen, auch gemischt mit Geräteübungen, Priorität eingeräumt.  In Erscheinung traten die Wiblinger vor allem bei den großen Festen der Deutschen Turnerschaft.  In den ersten Jahrzehnten, vor allem in den dreißiger Jahren, gelang den Akteuren des TVW, oft verstärkt durch gute Kräfte der in Wiblingen stationierten Soldaten, beachtliche Leistungen zu vollbringen.  Hervorzuheben wären besonders die erkämpfen Kreismeisterschaften im Ulmer Stadion.  Im Kugelstoßen errang Hans Zeitler und im Stabhochsprung wiederholt Josef Knoll den Titel.  Interessant ist, dass Arthur Bäumle, Teilnehmer an der Olympiade 1936, auch Mitglied des TVW war, allerdings für den UFV 1894 in Berlin startete.  Bis 1945 war für die Leichtathletik der Süddeutsche Fußball- und Leichtathletikverband, ab 1934 bereits eingegliedert in den Reichsbund für Leibesübungen, zuständig.  Mit zahlreichen Siegerkränzen kehrten Turner und Leichtathleten von den Deutschen Turnfesten, von Landesturnfesten und vor allem Gauturnfesten zurück.  Nicht unerwähnt soll bleiben, dass Josef Knoll, genannt der "Schwarze Sepp", über Jahre hinweg im Ulmer Stadion und bei Turnfesten eine der bemerkenswertesten Erscheinungen des TVW war.  Stabhochsprung war für ihn Freizeitinhalt.  Georg Böhler betreute die Gruppe der Leichtathleten.  Die Trainingsarbeit machte der Krieg 1939 zunichte.  Mit kleinen Ausnahmen ruhte hier der Betrieb.

Zwischen 1945 und heute vollzogen sich in der Leichtathletik einige entscheidende Veränderungen.  Die Gründung eines eigenen Deutschen Leichtathletikverbandes DLV brachte es mit sich, dass Titelkämpfe nur in bestimmten Mehrkämpfen durch den Deutschen Turnerbund zum Austrag kommen durften.  In Wiblingen zogen jedoch Turner und Leichtathleten an einem Strick.  Als Leichtathletikwarte fungierten zwischen 1945 und 1948 Josef Häufele, Hans Zeitler und Josef Hermanutz.  Ihnen blieb es vorbehalten, Vergleichskämpfe mit anderen Vereinen zu organisieren.  Zugleich bereiteten sie die Wettkämpfer für den Einsatz bei Gauturnfesten und Landesturnfesten vor.

Die von dem Trio aufgebaute gesunde Basis führte dann 1958 zur Gründung einer eigenen            Leichtathletikabteilung unter Heinz Dorsch. Aus dieser Zeit einige Leistungen von Athleten des TV Wiblingen. Im 100m Lauf Georg Weggenmann mit 11,8 sec, im Kugelstoßen Rudi Mayer mit 10,90 m , im  Steinstoßen Hans Zeitler mit 7,90 m , im Schleuderball Helmut Gruppe mit 49 m , im Hochsprung Arthur Schlegel mit 1,70 m und Heinz Dorsch im Weitsprung mit 6,05 m sowie im Stabhochsprung mit 3,40 m. 

Die allgemeine Entwicklung in der Leichtathletik führte 1970 zur Erreichung eines besseren Leistungsbildes zum Zusammenschluss der Leichtathleten des TV Wiblingen mit dem Sportbund Ulm und der TSG Söflingen zu einer Gemeinschaft unter der Bezeichnung LG Ulm.  Die Aktiven zählen jedoch nach wie vor zu ihren Vereinen. Bewusst wurde in den sechziger Jahren der Schüler und Jugendarbeit verstärkte Aufmerksamkeit geschenkt.  Die Nachwuchsförderung bildet einen Schwerpunkt. Besonders hervorzuheben sind Leistungen, die in der WLV-Bestenliste erschienen sind. Im Hochsprung der männl... Jugend B mit 1,70m Josef Schabel. Im 60m Hürdenlauf der Schüler B Edgar Uhlmann mit 12,5 sec und Rolf Langenbacher mit 12,8 sec.

Rudolf  Graf war als A Jugendlicher ebenfalls sehr erfolgreich mit 1,70 m im Hochsprung und im 200 m Lauf mit 24,8 sec.

1977 waren 2 Jugendliche des TV Wiblingen besonders erfolgreich. Monika Breuer erreichte als B Jugendliche eine 100m Zeit von 12,5 sec und war mit dieser Zeit schneller als die Frauenklasse in Ulm. Thomas Bönsch erreichte als Schüler B 4,91m im Weitsprung und 51m im Ballwurf.

Ab1976 wurde verstärkt Waldlauf betrieben. Dies führte  dann zur Einrichtung des Lauftreffs.

Der Ausbau des Breitensports wurde nun  in Angriff genommen. Am 23.4.1978 haben wir mit dem damaligen Oberbürgermeister von Ulm Dr. Hans Lorenser als Teilnehmer den Trimm Trab ins Grüne des TV Wiblingen eröffnet. Auch für das Sportabzeichen wurde trainiert, wozu auch die anderen Abteilungen des TV Wiblingen eingeladen wurden. Mit der Fertigstellung der Bezirkssportanlage Wiblingen mit einer Kampfbahn Typ B und einer 400m Bahn konnten nun auch die leichtathletischen Disziplinen des Sportabzeichens von uns abgenommen werden. Verantwortlich für das Sportabzeichen ist Georg Weggenmann.  Gymnastik für gemischte Gruppen mit Georg Weggenmann als  Übungsleiter  und Lauf mit Musik mit Bärbel Weggenmann bieten wir ebenfalls an.  Gesellige Veranstaltungen, wie Bergwanderungen, Grillfeste und Radtouren sind auch feste Bestandteile dieser Gruppen.  Aber auch das traditionelle Funkenfeuer, sowie Kampfrichtertätigkeit und vor allem ein sehr starkes Engagement beim Bau des neuen Vereinszentrums  ist den Mitgliedern der Freizeitsportgruppen zuzuschreiben.

1982 wurde die SG Ulm gegründet.  Die Vereine der LG-Ulm und der anderen Leichtathletik treibenden Vereine Ulms haben sich zu einer Startgemeinschaft zusammengeschlossen. Mit hauptamtlichen Trainern wurden im Ulmer Stadion die Talente trainiert.  Mit Rainer Schmid, Roman Sterzik, Alfons Zoller und Robert Crajnc hatte der TV Wiblingen Athleten die bei Landes Meisterschaften, Deutschen Meisterschaften und Länderkämpfen zum Einsatz kamen.

Besonders erfolgreich war 1984 Stefan Heinzelmann als württ. Meister im 110 m Hürdenlauf der männlichen Jugend B mit 14,7 sec. Weitere  württembergische Meister waren  Ilona Trischler mit der 4x1Rundenstaffel der weibl. Jugend B in der Halle mit 1:46,5 min und Alfons Zoller und Stefan Heinzelmann  mit der 5er Kampfmannschaft der männl. Jugend mit 29.951Pkt. Helmut Häußler gewann mit der 4x400m Staffel der Männer mit 3:16,9 min. Hervorragende Leistungen hatte auch Rainer Schmid bei den Aktiven mit 7,31m im Weitsprung und 14,66 sec im 110m Hürdenlauf. Roman Sterzig erreichte im 400m Hürdenlauf  mit 54,98 sec eine sehr gute Zeit. 1984 wurden von Leichtathleten des TV Wiblingen  6  mal 1. Plätze  bei den Bezirksmeisterschaften und  34 mal 1.Plätze bei den Kreismeisterschaften errungen.

Seit einigen Jahren haben wir mit der Grundschule Tannenplatz eine Kooperation Schule und Verein um Talente zu finden. Mit Thomas Weggenmann haben wir einen jungen Trainer für die Nachwuchsarbeit gefunden. Dies wirkte sich vor allem im weiblichen Bereich aus. Hierzu einige Leistungen. Steffi Link bei der weiblichen Jugend A 29,88 m im Diskuswerfen. Britta Sautter bei der weiblichen Jugend  B 100 m Lauf 13,13 sec und  im Kugelstoß 8,44 m. Bei den Schülerinnen A wurde Erika Engelhard  Bezirksmeisterin im Hochsprung mit 1,48 m .

Nachdem der SSV Ulm 1846 aus der SG Ulm Ende 1994 ausgetreten ist, haben die übrigen Vereine beschlossen die SG Ulm für 1 Jahr weiterzuführen.  Die hauptamtlichen Trainer des Stadtverbands für Leibesübung wurden dem SSV Um 1846 zugeordnet.  Somit ist das gemeinsame Training nicht mehr  gegeben. Zum Jahresende wurde die SG Ulm aufgelöst und ab 1996 starten wir wieder als TV Wiblingen.

Sportliche Erfolge1995

Erika Engelhard, wurde bei den Schülerinnen.W15 Vizemeisterin im Kugelstoß bei den württembergischen Hallenmeisterschaften in Stuttgart.  Den gleichen Platz belegte sie bei den Württ.  Meisterschaften in Rottweil  mit 11,80 m im Kugelstoß. Kreismeisterin wurde sie im Diskuswurf mit 26,22 m im Diskuswurf . In der  württembergischen Bestenliste sind außerdem noch folgende Athleten aus unserem Verein aufgeführt worden. Britta Sautter bei der Weiblichen Jugend A mit 9,78 in im Kugelstoß. Erika Engelhard bei den Schülerinnen W15 mit 5,18 m im Weitsprung, mit 29,84 m im Speerwurf,  mit 2010 Pkt. im Vierkampf.

1999 haben wir uns an der Schülerliga mit unseren jüngsten Leichtathleten beteiligt und den entsprechenden Wettkampf in Wiblingen durchgeführt. Erste Plätze in der Kreisbestenliste belegten folgende Wiblinger . Julia Wolfgang bei den Schülerinnen W 15 mit 3224 Pkt.im Siebenkampf  und mit 2367 Pkt. im Blockwettkampf. Daniel Kramar mit 9,28 sec. im 75 m Lauf ,  mit 39,12 m im Speerwurf und mit  2673 Pkt. im Blockwettkampf.

Im  Jahr 2002 haben wir die  Talentiade durchgeführt , bei welcher der schnellste Schüler und die schnellste Schülerin aller Wiblinger Grundschulen ermittelt wurde. In den Sportstunden wurden durch Lichtschranken die Zeiten ermittelt. Auf der Bezirkssportanlage bei einem Sportfest haben wir die schnellsten im 50 m Lauf aus 200 Kindern für den Endkampf in Ludwigsburg nominiert.

Bei  den Deutschen Leichtathletikmeisterschaften  2003 in Ulm waren 4 Leichtathletik-Kampfrichter des TV Wiblingen im Einsatz. Im Sommer von Mai bis August  ist montags und donnerstags Sportabzeichentreff  hier besteht eine Kooperation mit der Firma Ratiopharm.